Die Eule von Askir von Richard Schwartz

Klappentext

Am Hafen der altehrwürdigen Stadt Askir wird ein bestialisch zugerichteter Toter gefunden. Es ist der Botschaftsdiener Jenks, der in diesem zwielichtigen Viertel eigentlich nichts zu suchen hatte. Stabsleutnant Santer wird mit den Ermittlungen betraut, unterstützt durch die faszinierende Magierin Desina. Diese hat die Gabe, die Vergangenheit vor ihren Augen neu erstehen zu lassen. Doch was Desina in der Nacht des Mordes erblickt, bedeutet für ganz Askir eine unberechenbare Bedrohung. Denn der Feind beherrscht schwarze Magie, gegen die alle Mittel Desinas machtlos sind.

Meine Meinung

„Die Eule von Askir“ ist zwar „leider“ kein Buch über Havald und seine Freunde, aber dennoch empfehlenswert. Es ist im Gegensatz zu den anderen Büchern der Askir-Reihe ein Kriminalroman. Dieser spielt zu der Zeit in Askir als Havald seine Abenteuer dort erlebt. Zu Beginn war ich etwas skeptisch, ich hatte Havald so lieb gewonnen, dass ich mir nicht vorstellen konnte, erst dieses Buch zu lesen, bevor ich den nächsten Band mit Havald beginne. Aber letztendlich trägt die neue Fassung den Untertitel „Das Geheimnis von Askir 6“ also hatte ich Angst was wichtiges zu verpassen. Ich muss zugeben ich wurde nicht enttäuscht. „Die Eule von Askir“ fängt zwar etwas langsamer an als die anderen Bücher von Richard Schwartz und ich hatte zu Beginn meine Schwierigkeiten mit Tarkan von Freise, aber man gewöhnt sich selbst an diesen Menschen. Da ich die nächsten Bände noch nicht gelesen habe, kann ich zwar kein abschließendes Urteil geben, aber bis jetzt würde ich sagen, dieses Buch muss man nicht gelesen haben um die Askir-Reihe zu verstehen. Aber es vermittelt durch die Geschichte ganz ohne lange und langweile Passagen das Leben und die Kultur in Askir, wodurch man die Gesamtgeschichte besser nachvollziehen kann.

Mein Fazit

Es ist super geschrieben, macht Spaß zu lesen und ist perfekt für ein verregnetes Wochenende geeignet. Richard Schwartz beweist mit diesem Buch, dass er auch super aus der Sicht von unterschiedlichen Protagonisten schreiben kann.

Vielen herzlichen Dank an den PIPER Verlag für dieses Rezensionsexemplar.