Dunker Orden von Alexey Pehov

Quelle: https://www.piper.de/buecher/dunkler-orden-isbn-978-3-492-70398-7

Klappentext

Die Welt steht am Rande des Abgrunds …

In Fürstentümern, in verlassenen Dörfern, im Dunkelwald und am Ufer des Meeres treiben düstere Seelen ihr Unwesen. Gerüchte über eine schicksalhafte Urteilsverkündung geraten in Umlauf. Ludwig van Normayenn und die Bruderschaft der Seelenfänger sind die letzte Hoffnung der Menschen – nur sie können das Land noch vor der Dunkelheit bewahren. Doch Ludwig ist lebensgefährlich verwundet worden. Wird die Bruderschaft scheitern und die Welt zugrunde gehen? Alexey Pehov gehört zu den erfolgreichsten russischen Autoren unserer Zeit. Seine epischen Chroniken von »Siala« und »Hara« wurden zu internationalen Bestsellern, und die neue Serie des Autors, »Die Chroniken der Seelenfänger«, steht ihren Vorgängern auch in Band 2 in nichts nach.

Meine Meinung

„Dunkler Orden“ hat mir sogar noch besser gefallen als „Schwarzer Dolch“. Hatte man bei der „Schwarze Dolch“ noch dass Gefühl ein Buch aus Kurzgeschichten zu lesen, überzeugte „Dunkler Orden“ als einheitliches Buch.

Ich liebe vor allem die Konversationen zwischen Ludwig, Apostel und Scheuch. Unerklärlich ist mir allerdings wie Ludwig den permanent lamentierenden Apostel aushalten kann. Für den Leser hingegen ist es amüsant. Vor allem Scheuch ist mir wirklich ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, wann das Geheimnis um ihn gelüftet wird. Zudem versteht es Alexey Pehov Zusammenhänge aus dem ersten Buch kurz und verständlich zu wiederholen, sodass man das erste Buch nicht mehr komplett vor Augen haben muss. Die Charaktere sind konsequent aus dem ersten Buch weitergeführt und ich hatte ein bisschen das Gefühl mit alten Freunden meine Zeit zu verbringen. Dankenswerterweise hat dieses Buch nicht so einen fiesen Cliffhänger wie das erste.

Fazit

Insgesamt ist es unterhaltsam und witzig. Alexey Pehov beschreibt nicht nur eine Welt, sondern er nimmt einen mit in seine Welt.

Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar an den Piper Verlag.