Rotes Gold von Robert Corvus

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Klappentext

Für Gold geben sie ihr Leben. Für den Kampf ihre Seele.

Der Klingenrausch ist eine Söldnertruppe aus den besten Kriegern, die für Schätze zu kaufen sind. Doch Gold ist nur ein Teil ihrer Bezahlung. Ihr Stahl dürstet nach dem Blut der Gegner, und ihre gierigen Herren verbrennen Seelen im Dämonenfeuer.

Als der Anführer des Klingenrauschs fällt, droht die ruhmreiche Einheit zu zerfallen. Eivora, seine Tochter, bildet einen Rat aus den erfahrensten, kühnsten und gerissensten Offizieren und führt ihre Banner zum Sturm auf Ygôda. Niemand hat die Mauern dieser Stadt jemals überwunden. Wird Eivora die Söldner zu Glorie und Reichtum führen – oder ihrem Vater in die Flammen ungnädiger Dämonen folgen?

Meine Meinung

Ich fand „Rotes Gold“ von Robert Corvus eigentlich ganz gut. Befremdlich ist, dass diese Geschichte aus der Sicht der Bösewichte geschrieben ist, sodass Vergewaltigung und Verrat an der Tagesordnung sind. Trotzdem war es gut geschrieben. Zudem fand ich den Charakter von Eivora relativ human, sodass zumindest über sie die Barriere, der unterschiedlichen Lebensweisen, abgebaut werden konnte. Was ich überhaupt nicht mochte und wofür ich dem Buch auch eine Pfote abziehe, ist die Entwicklung von der Tempelpriesterin Fiafila. Damit hat für mich ein richitger Bruch im Buch statt gefunden und ich hätte die Passagen über sie am liebsten übersprungen.

Fazit

Insgesamt war „Rotes Gold“ mal ein anderes Buch. Wer keine Probleme damit hat, dass Wildgänse bei lebendigen Leib gerupft werden, um einen Gott zu erpressen, der wird dieses Buch mögen. Mir war das alles aber leider etwas zu grausam und zu viel.

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Vielen Dank an den Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar.